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Angebot
Im sicheren Raum deine Stimme erkunden.
Stimme erden – Singen aus Füßen und Becken.
Listen to me! – Listen to you by what right? (– My divine right if you must, I am your king! – No, you’re not. You told me so yourself, you said you didn’t want it.) Why should I waste my time listening to –Because I have a voice!
– aus dem Film: The King’s Speech
Deine Stimme gehört dir!
In meiner Arbeit geht es nicht darum, eine Stimme zu formen, die bestimmten ästhetischen Vorstellungen entspricht.
Es geht darum, Raum zu schaffen, damit ein Klang aus dir heraus entstehen, vibrieren und sich ausbreiten kann. Im Mittelpunkt dieser Praxis steht immer wieder deine eigene Wahrnehmung – sie ist deine eigentliche Lehrerin, die dich leitet – zu jeder Zeit, untrüglich und unbestreitbar.
Diese Arbeit richtet sich an alle Menschen, die ihre Stimme wieder entdecken und mit mehr Freiheit und Effizienz einsetzen möchten. Sie spricht sowohl Amateure als auch Profis in den Bereichen Gesang, Sprechen, Schauspiel und Performance an, die ihre Stimme zurückerobern und ihre Ausdrucksmöglichkeiten vertiefen wollen.
Die Stimme beginnt im Körper – nicht im Kopf.
Stimme und Körper sind für mich untrennbar und unmittelbar miteinander verbunden: Klang wird spürbar, Bewegung hörbar.
Unsere Stimme ist mehr als Schönklang.
Mit der Stimme machen wir uns sichtbar und hörbar, so wie wir sind. Sie ist ein Bekenntnis zum Leben, ein Ausdruck von Existenz. Wenn wir sprechen oder singen, sagen wir nicht nur Worte – wir sagen: Ich bin hier. Ich lebe.
Deine Stimme ist einzigartig! Sie verdient es, gehört zu werden.
Deine Stimme ist nicht etwas, das du erst finden musst – sie ist bereits da.
Eine solide, gesunde Gesangstechnik ist ein wunderbares Werkzeug, aber sie ist kein Selbstzweck. Nicht Perfektion ist es, die uns Menschen bewegt, sondern Wahrhaftigkeit.

Perfektion beeindruckt uns Menschen, aber Wahrhaftigkeit ist es, die uns bewegt.
1:1 Begleitung
I sound my barbaric yawp over the roofs of the world.
– Walt Whitman
Loafe with me on the gentle grass, loose the stop from your throat,
– Walt Whitman
Not words, not music or rhyme I want, not custom or lecture, not even the best,
Only the lull I like, the hum of your valv’d voice.
In der 1:1 Begleitung können wir ganz auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen. Ich unterstütze dich auf deinem Weg zu mehr Verbindung mit dir selbst, deinem Körper und deiner Stimme.
Im sicheren Raum kannst du dich neugierig auf eine innere Forschungsreise begeben, dich ausprobieren und deine Stimme erkunden. Ganz gleich, mit welchem Anliegen du kommst – ich unterstütze dich in deinem Prozess.
Workshops
Wenn man ans Meer kommt
– Erich Fried
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren
und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen
Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nicht mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer
Workshop
Stimme erden
Singen aus Füßen und Becken (Schwerkraft)

FAQ
Für wen ist diese Arbeit geeignet?
Diese Arbeit ist für alle, die nach Begegnung suchen: Mit sich und mit anderen, mit dem Körper und mit der Außenwelt. Sie ist für alle, die über traditionellen Gesangsunterricht hinaus somatische Ansätze in ihre Arbeit integrieren wollen und sich nach einem authentischen Stimmausdruck sehnen. Sie ist für Laien wie Profis, für Bühnenmenschen wie für Menschen aus therapeutischen Berufen und für alle, die ihre Stimme singenderweise oder sprechenderweise nutzen.
Wo findet der Unterricht statt?
Der Unterricht findet im Jenaer Zentrum oder online statt.
Was muss ich mitbringen?
Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Alles, was du brauchst, ist Neugier und Mut, dir selbst zu begegnen.
Gibt es ein bestimmtes Genre, das abgedeckt wird?
Nein. Du singst, was du singen möchtest. Du erzählst, teilst und gestaltest, was dich inspiriert.
Ist das eher Therapie oder Unterricht?
Die Arbeit mit dem eigenen Körper und der Stimme kann sehr heilsam sein. Dennoch ersetzt mein Unterricht keine Therapie.
Muss ich mich dabei viel bewegen?
Das Bewegen und Spüren des eigenen Körpers ist für unsere Arbeit unabdingbar. Es geht dabei aber nicht um sportliche Aktivität, sondern um Wahrnehmung, die immer tiefer verfeinert werden kann. Wenn du dich damit unsicher fühlst, ist das kein Problem, du solltest nur offen dafür sein.
Kann ich auch nur Körperarbeit ohne Gesang machen?
Ja, auch das ist möglich.
Was bedeutet funktionale Gesangspädagogik?
Die funktionale Gesangspädagogik begreift Singen als physiologischen Prozess, verbunden mit dem Leitgedanken, dass körperliche Prozesse grundsätzlich sinnvoll organisiert sind. Dein eigener Körper ist das Maß, an dem sich mein Unterricht ausrichtet. Meine Sprache ist klar und unmittelbar verständlich. Es geht für mich nicht darum, einen Klang zu machen, sondern den Klang zu finden, der von innen heraus aus dir entstehen möchte.
Was ist Body-Mind-Centering?
Body-Mind-Centering® ist eine somatische Praxis, bei der es darum geht, die Anatomie des Körpers über die eigene Wahrnehmung erlebbar zu machen. Die Strukturen und Zusammenhänge sämtlicher Körpersysteme, vom Skelett über Faszien, Nerven, Organe u.v.m. werden in der Tiefe erfahrbar gemacht. Body-Mind-Centering® begreift den Körper immer wieder im Kontext der embryonalen Entwicklung (Ontogenese), sowie der Stammesgeschichte aller Lebewesen (Phylogenese). Diese Praxis ermöglicht die Entwicklung eines Körperbewusstseins, welches mehr ist als Anweisungen zur richtigen Körperhaltung oder dergleichen: Es ist die Verbindung zur eigenen Körperlichkeit schlechthin.
Testimonials
Zitat folgt.
Thomas
Zitat folgt.
Antonia
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Benno
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Christian
Zitat folgt.
Hildegard


Manifest
Die Stimme ist das unmittelbarste Instrument des Menschen.
Lange bevor Werkzeuge entstanden, bevor Saiten gespannt oder Trommeln gebaut wurden, war sie da – der Atem, der sich in Klang verwandelte. Über sie teilten Menschen ihre Empfindungen, riefen einander, erzählten von Feuer, der Jagd, Regen, Gefahr, Freude und Verlust. Sie trug Geschichten weiter, lange bevor Worte sie hielten. Sie war das erste Medium, durch das Gemeinschaft entstand.
In der Stimme schwingt unsere Geschichte mit. Sie ist in uns angelegt, kein äußeres Werkzeug, kein Holz, kein Metall, kein Fell trennt sie von der Welt. Jeder Laut entsteht aus dem Innersten, formt sich aus jeder Regung und tritt unvermittelt nach außen. Deshalb berührt uns die menschliche Stimme auf eine besondere Weise: Sie ist archaisch, intim, vertraut.
Gleichzeitig richtet sich die Stimme nicht nur nach außen. Wenn wir sprechen oder singen, sind wir immer auch Hörer unseres eigenen Ausdrucks. Wir erleben unsere Stimme von innen und außen zugleich. Sie wird zum Resonanzraum, in dem wir uns selbst begegnen: in Schwingung, Atem und Klang.
Die Stimme ist Trägerin von Erinnerung, Ausdruck und Beziehung. Sie verbindet nicht nur Menschen miteinander, sondern auch den Menschen mit sich selbst. Sie ist Brücke zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Körper und Geist. Wer mit der Stimme arbeitet, arbeitet immer auch mit etwas zutiefst Menschlichem – mit dem Resonanzraum unserer eigenen Geschichte.
Die Stimme ist mehr als Klang – sie ist der Atem der Menschheit selbst.
Wie kann ich dir helfen?
Du hast Interesse an einem Workshop, einer 1:1 Begleitung oder willst mich etwas anderes fragen? Hinterlasse mir eine Nachricht.